Transformation

... beschreibt den Prozess in etwas gänzlich Neues und Anderes als das bisher Gewohnte.

Das eigene Thema, die drückende Problematik, die Verstrickungen in das persönliche und berufliche Umfeld zu erkennen und anzunehmen sowie ein Höchstmaß an Bewusstheit davon zu erlangen, mündet in eine ganzheitliche innere Haltung, welche getragen ist von Achtsamkeit, Respekt und Gewahrsein sich selbst und der Umwelt gegenüber.

Am Ende dieses Prozesses sind Sie wahrhaftig ein neuer Mensch, denn nichts ist mehr so wie vorher, alles ist anders - und doch gewohnt! Menschsein und Existenz auf einer anderen Ebene!

Wachsen Sie wie ein Baum - langsam, geduldig und standhaft!

Dazu eine Geschichte

Ein Gelehrter fragte einen Weisen, wie sich das Einzelne zu einem Ganzen fügt und wie das Wissen um das Viele sich vom Wissen um die Fülle unterscheide.

Der Weise sagte: „Das weit Verstreute wird zu einem Ganzen, wenn es zu einer Mitte findet und gesammelt wirkt. Denn erst durch eine Mitte wird das Viele wesentlich und wirklich, und seine Fülle erscheint uns dann als einfach, fast wie wenig, wie ruhige Kraft auf nächstes hin, die unten bleibt und nahe dem, was trägt.
Um Fülle zu erfahren oder mitzuteilen, muss ich daher nicht alles einzeln wissen, sagen, haben, tun.
Wer in die Stadt gelangen will, tritt durch ein einziges Tor. Wer eine Glocke einmal anschlägt, bringt mit dem einen Ton noch viele andere zum Klingen. Und wer den reifen Apfel pflückt, braucht dessen Ursprung nicht ergründen. Er hält ihn in der Hand und isst.“

Der Gelehrte wandte ein, dass, wer die Wahrheit wolle, auch alle Einzelheiten wissen müsse.

Der Weise aber widersprach: Nur von der alten Wahrheit wisse man sehr viel. Wahrheit, die weiterführe, sei gewagt und neu. Denn sie verbirgt ihr Ende wie ein Keim den Baum. Wer daher noch zu handeln zögert, weil er mehr wissen will, als ihm der nächste Schritt erlaubt, versäumt, was wirkt. Er nimmt die Münze für die Ware und aus Bäumen macht er Holz.

Der Gelehrte meinte, das könne nur ein Teil der Antwort sein und er bitte ihn um noch ein bisschen mehr.

Der Weise aber winkte ab, denn Fülle sei am Anfang wie ein Fass voll Most: süß und trüb. Und es braucht Gärung und genügend Zeit, bis er sich klärt.

Wer dann, statt dass er kostet, trinkt, kommt leicht ins Schwanken.

abgeschaut bei Bert Hellinger